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Demokratie leben, erkennen, beraten

Das Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" (Z:T) fördert in ländlichen Gegenden Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus. In diesem Rahmen qualifizieren die LEB Regionen Braunschweig und Südniedersachsen ab August 2017 Demokratieberater_innen.

Das LEB Projekt „Demokratie leben, erkennen, beraten“ bildet gezielt Interessierte aus Vereinen aus, die mit der LEB zusammenarbeiten und vor Ort verankert sind. Mit der Ausbildung von Demokratieberater_innen will sich die LEB gemeinsam mit ihren Vereinen und Gruppen antidemokratischer Herausforderung stellen. Unser Hauptanliegen ist es, potezielle Teilnehmer_innen in ihrer sozialen Verantwortung sowie bei ihrer aktiven Demokratiegestaltung zu stärken und extremistischen und verfassungsfeindlichen Strömungen entgegenzuwirken.  
Für die Ausbildung von Demokratieberater_innen und die spätere Ausübung ihrer Tätigkeiten steht von Augst 2017 bis Dezember 2019 ein abwechslungsreiches Angebot im Bereich politischer Bildung bereit. Die Demokratieberater_innen erhalten nach Abschluss der Ausbildung ein Zertifikat. 
Die ausgebildeten Demokratieberater_innen fungieren mit Unterstützung des LEB-Teams als Ansprechpartner_innen für die Prävention von diskriminierenden und antidemokratischen Verhalten.


Vereine und Gruppen, die bisher noch nicht mit der LEB zusammengearbeitet haben, können sich bei Interesse am Projekt sehr gern an unsere Ansprechpartner_innen vor Ort wenden. 
Wir beraten sie gern
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Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe".

Auftaktveranstaltung mit dem Präsidium und der Direktion

Auftaktveranstaltung des Projektes Demokratie Leben, Erkennen, Beraten der LEB. Nun war es endlich soweit. Das LEB Projekt „Demokratie Leben, Erkenne, Beraten“ ging mit der Auftaktveranstaltung für das LEB Präsidium und die Direktion in die erste Runde. Die eingeladenen Gäste und das LEB Team trafen sich in Huntlosen bei Oldenburg. Als besonderer Gast konnte der geschäftsführende pädagogische Leiter der LEB Sachsen-Anhalt, Dr. Ralf Gladigau begrüßt werden. Sachsen-Anhalt nimmt mit Ihrem Projekt „Pro Demokratie für Toleranz und Vielfalt im ländlichen Raum“ bereits seit 2015 an dem Bundesprogramm Z:T teil und Dr. Gladigau konnte mit seinen Erfahrungen großartige Anregungen geben und über den bisherigen Verlauf ihres Projektes berichten. Weiteren Input, insbesondere zum Thema Demokratieverständnis der LEB, lieferte Erik Weckel von der AEWB. Mit einem schönen Gruppenfoto und guter Laune wurde die erfolgreiche Auftaktveranstaltung beendet. Abgerundet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im schönen Gasthaus „Meyers“ in Huntlosen.

(v.l.n.r.) Wendy Ramola, Jürgen Rieger, Elke Niederstraßer, Carsten Meyer, Christa Übelacker, Helmut Meyer, Nele Marie Lucks, Karin Plate, Dr. Ralf Gladigau, Samuel Loos, Andrea Reinbothe, Erik Weckel, Reinhard von Werder

Spannender Besuch aus Magdeburg

Im Rahmen unseres Projekt „Demokratie, Leben, Erkennen, Beraten“ hatten wir von unserer Kollegin Kathrin Heinl der LEB Magdeburg Besuch. Die LEB Sachsen- Anhalt nimmt bereits seit 2015 am Bundesprogramm Z:T unter dem Titel „LEB pro Demokratie - für Toleranz und Vielfalt im ländlichen Raum“ teil und qualifiziert Demoktratieberater_innen. Die LEB Niedersachsen ist ganz frisch seit diesem Jahr dabei und möchte bis 2019 ebenfalls Interessierte aus Vereinen und Gruppen als Berater_innen kostenlos qualifizieren.

Nach der Auftaktveranstaltung in Huntlosen bei Oldenburg, bei welcher das Präsidium und die Direktion der LEB Niedersachsen für das neue Projekt „Demokratie, Leben, Erkennen, Beraten“ begeistert werden konnten, haben wir in der zweiten Runde sämtliche LEB Kreisarbeitsgemeinschaften Südniedersachsens und Braunschweigs eingeladen, um ihnen als Stellvertreter_innen vieler Gruppen und Vereine u. a. der Landfrauen das Projekt vorzustellen.

Den fachlichen Impuls lieferte Frau Heinl, die bereits auf zwei Jahre Erfahrung zurückblicken kann. Ausbildungsinhalte, praktische Umsetzung der Beratung und Stolperfallen auf dem Weg zur Qualifizierung von Demokratieberater_innen regten zur Diskussion und Ideenfindung der Vorsitzenden der Kreisarbeitsgemeinschaften an. Insbesondere Strategien zur Mitgliedergewinnung, Konfliktmanagement und Basiswissen zu extremistischen Strömungen im ländlichen Raum waren von großem Interesse. 

Wir danken Frau Heinl für ihr großes Engagement und freuen uns auf die nächsten zwei Veranstaltungen bei welchen wir Besuch von bereits ausgebildeten Demokratieberater_innen bekommen.

Möchten Sie auch Demokratieberater_in für Ihre Gruppe oder Ihren Verein werden?
Dann melden Sie sich zu unserer Qualifizierung an. Die Qualifizierung mit abschließenden Zertifikat ist für Sie kostenlos. Wir starten mit einer einwöchigen Fortbildung (27. November bis 1. Dezember 2017), die als Bildungsurlaub anerkannt ist.

Zeitungsartikel aus der Braunschweiger Zeitung vom 14.08.2017

Kritische Reihe (Flyer)